27 March 2026, 14:19

400 Menschen demonstrieren in Seligenstadt für Demokratie und Toleranz

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Protestdemo auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel in Washington, D.C. am 21. Januar 2020.

400 Menschen demonstrieren in Seligenstadt für Demokratie und Toleranz

Rund 400 Menschen versammelten sich am 16. März auf dem Marktplatz von Seligenstadt zu einer Kundgebung für Demokratie, Offenheit und Toleranz. Auch Bewohner aus Hainburg und Mainhausen nahmen an der Veranstaltung teil, die mit Reden lokaler Verantwortungsträger und musikalischen Darbietungen die Themen des Tages unterstrich.

Die Kundgebung begann mit der Eintragung von Hessens Innenminister Prof. Dr. Peter Beuth ins Goldene Buch der Stadt. In seiner anschließenden Rede warnte er vor den Gefahren, die der Demokratie von extremistischen Kräften sowohl von links als auch von rechts drohten. Sein leidenschaftliches Plädoyer für demokratische Werte prägte den Nachmittag.

Bürgermeister Dr. Daniell Bastian betonte in seiner Ansprache die Notwendigkeit, sich im Alltag aktiv für die Demokratie einzusetzen. Er rief die Anwesenden dazu auf, Offenheit und Toleranz – ob zu Hause oder in der Öffentlichkeit – zu leben. Die Rednerin Johanna Wurzel lobte Seligenstadt als Vorbild für Zusammenhalt und verwies auf die Unterstützung von Geflüchteten sowie die weltoffene Haltung der Stadt. Sie forderte die Menge auf, Intoleranz abzulehnen und Solidarität in den Vordergrund zu stellen.

Die lokalen Musiker Elke Hüfner, Johannes Wallbaum und Salar Baygan trugen mit ihren Liedern zur Botschaft der Veranstaltung bei. Auf dem Programm standen unter anderem U2s One, John Lennons Imagine sowie Herbert Grönemeyers Mensch und Ein Stück vom Himmel. Die Auftritte wurden mit Applaus bedacht, während das Publikum bei den bekannten Texten mit einstimmte.

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Die Kundgebung vereinte Redner, Musiker und Bürger in einem gemeinsamen Bekenntnis zu demokratischen Werten. Mit engagierten Reden, Musik und einer starken Beteiligung unterstrich die Veranstaltung den Widerstand der Gemeinschaft gegen Extremismus. Die Organisatoren werteten sie als ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt in der Region.

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