7 Millionen Euro für den Mehringplatz – doch wo bleibt die sichtbare Veränderung?
Carolina Schleich7 Millionen Euro für den Mehringplatz – doch wo bleibt die sichtbare Veränderung?
Mehringplatz in Berlin: 7 Millionen Euro für Renovierungen – doch der sichtbare Effekt bleibt aus
Bis 2022 wurde der Mehringplatz in Berlin für über 7 Millionen Euro umfassend saniert. Trotz der hohen Investitionen und des Aufwands sind kaum sichtbare Veränderungen im Kiez zu erkennen. Die Finanzierung des Projekts stammte aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“.
Ziel der Aufwertung war es, den öffentlichen Raum und das Gemeinschaftsleben zu verbessern. Seit 2023 kümmert sich eine eigens eingesetzte Quartiersmanagerin um die Pflege und Betreuung des Platzes.
Das Projekt stößt bei Politiker:innen und lokalen Akteur:innen auf großes Interesse. Sevim Aydın, wohnungspolitische Sprecherin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, begleitet die Debatten. Auch Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, setzt sich mit der Thematik auseinander. Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, bringt sich ebenfalls in die Diskussion ein.
Der lokale Bewohner und Mitbegründer des „Revolutionären Mieter:innenrats“, Markus Liske, äußert sich kritisch zur Situation. Vertieft wird das Thema bei einer Veranstaltung, die von Uwe Rada (Redakteur für Stadtentwicklung) und Rainer Rutz (Innenpolitik-Redakteur) moderiert wird.
Die Sanierung des Mehringplatzes wurde über ein Bundesförderprogramm finanziert, und eine Quartiersmanagerin sollte die Aufwertung begleiten. Doch Anwohner:innen berichten von kaum spürbaren Fortschritten. Das Projekt bleibt damit ein Diskussionspunkt zwischen lokalen Politiker:innen und der Nachbarschaft.






