75 Jahre Menschenrechte: Wiesbadens Ausstellung zeigt Europas Kampf für Freiheit
Gustav Jacob75 Jahre Menschenrechte: Wiesbadens Ausstellung zeigt Europas Kampf für Freiheit
Eine neue Ausstellung feiert 75 Jahre Menschenrechte in Europa – jetzt in Wiesbaden zu sehen
Unter dem Titel "Kämpfer für die Menschenrechte" ist im LuisenForum (Zukunftswerk) eine Ausstellung eröffnet worden, die an das 75-jährige Bestehen des Europarats erinnert – gegründet 1949 nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Der Eintritt ist frei, und die Schau lädt dazu ein, die Geschichte und Bedeutung des Menschenrechtsschutzes in Europa zu entdecken.
Die Ausstellung zeichnet den Weg der Menschenrechte in Europa nach – von den Trümmern des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Entstehung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und ihr prägender Einfluss auf den Alltag. Besucher können den vollständigen Text der Konvention lesen und sich über die Arbeit des Europarats informieren, der seit seiner Gründung mehr als 200 Verträge auf den Weg gebracht hat.
Die Schau ist Teil eines größeren Dialogs und verknüpft sich mit dem Projekt "Europäisches Archiv der Stimmen" im Wiesbadener Stadtmuseum. Die Veranstalter möchten dazu anregen, darüber nachzudenken, wer die europäischen Grundwerte heute vertritt – und wie stabil diese eigentlich sind. Die Ausstellung öffnet am Dienstag, 5. Mai 2026, ihre Türen, der Besuch ist kostenlos.
Mit Fotografien, Dokumenten und interaktiven Elementen zeigt die Ausstellung, wie die Menschenrechte das moderne Europa geprägt haben. Gleichzeitig regt sie dazu an, über die Herausforderungen nachzudenken, vor denen dieser Schutz im Alltag steht.
Die Ausstellung "Kämpfer für die Menschenrechte" bleibt im Zukunftswerk des LuisenForums für alle zugänglich. Sie bietet die Gelegenheit, die Rolle des Europarats beim Schutz der Freiheiten seit 1949 zu verstehen. Begleitprojekte vertiefen die Auseinandersetzung mit der Zukunft der Menschenrechte auf dem Kontinent.






