Aumovio bleibt 2024 unter Druck – doch die Wende soll kommen
Aumovio verzeichnet 2023 höheren Nettoverlust – Gewinne bleiben 2024 unter Druck
Aumovio hat für das Jahr 2023 einen ausgeweiteten Nettoverlust gemeldet, und die Gewinne geraten auch in diesem Jahr erneut unter Druck. Der Jahresumsatz des Konzerns sank um 5,6 % auf 18,55 Milliarden Euro, doch die bereinigte Kernumsatzentwicklung blieb stabil, wenn man Desinvestitionen und Währungseffekte herausrechnet. Die Unternehmensführung erwartet nun für 2024 die Rückkehr in die Gewinnzone.
Die Finanzzahlen für 2023 wiesen einen Nettoverlust von 655 Millionen Euro aus, der vor allem auf Umstrukturierungskosten und die Abspaltung von Continental zurückzuführen ist. Trotz Sparmaßnahmen warnte das Unternehmen, dass die operativen Gewinnmargen kurzfristig weiter schrumpfen könnten.
Der Umsatz lag 2023 bei 18,55 Milliarden Euro – ein Rückgang um 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Veräußerungen, Produktionskürzungen und Währungsschwankungen blieb der Kernumsatz jedoch stabil.
Für 2024 prognostiziert Aumovio einen bereinigten Umsatz zwischen 17,0 und 18,5 Milliarden Euro. Zudem wird eine bereinigte EBIT-Marge von 3,5 % bis 5,0 % erwartet, was auf eine mögliche Erholung hindeutet. Die Aktionäre erhalten in diesem Jahr keine Dividende, doch ein neues Kapitalallokationskonzept soll in Kürze vorgestellt werden.
Die bereits angekündigten Werksschließungen werden fortgesetzt, während sich das Unternehmen durch schwierige Marktbedingungen kämpft.
Aumovio strebt an, nach einem Jahr hoher Verluste 2024 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Ziele für den bereinigten Umsatz und die Margen deuten auf vorsichtigen Optimismus hin, auch wenn weiterhin Herausforderungen bestehen. In den kommenden Monaten wird eine neue Strategie zur Kapitalverwendung bekannt gegeben.






