Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und einflussreicher
Carolina SchleichBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wird vielfältiger und einflussreicher
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach reformiert sich für bessere Vertretung von Menschen mit Behinderungen
Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat tiefgreifende Veränderungen durchlaufen, um Menschen mit Behinderungen besser zu vertreten. Die Gruppe wurde von neun auf dreizehn Mitglieder erweitert und nimmt erstmals auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen auf. Zudem wurde ein neues Führungsteam gewählt, das die Arbeit des Gremiums lenken soll.
Der Beirat hat kürzlich einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion verabschiedet, der nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur Prüfung vorgelegt wird. Anschließend bedarf es noch der endgültigen Zustimmung des Stadtrats. Der neue Plan legt besonderen Wert auf verständlichere Kommunikation – künftig sollen mehr Dokumente in Leichter Sprache verfasst werden.
Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernahm den Vorsitz des Beirats. Uta Vossebrecker, von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Beide werden sich dafür einsetzen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Um seinen Einfluss zu stärken, hat der Beirat zudem Vertreter:innen in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen in politischen Diskussionen Berücksichtigung finden.
Der erweiterte Beirat zählt nun dreizehn Mitglieder – vier mehr als zuvor – und gibt damit mehr Menschen eine Stimme in kommunalen Angelegenheiten. Mit der neuen Führung und klareren Kommunikationsstandards will die Gruppe Bergisch Gladbach barriereärmer gestalten. Der überarbeitete Aktionsplan soll, sofern der Stadtrat zustimmt, künftige Politiken prägen.






