Berlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Gustav JacobBerlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Die Berlin Recycling Volleys sicherten sich 2023 ihre zehnte deutsche Meisterschaft in Folge. Trotz des Triumphs war die Saison von Schwankungen geprägt, was zu Veränderungen im Kader und im Trainerstab für die kommende Spielzeit führte.
Den Titel 2022/23 holten die Berliner nach einem souveränen 3:0-Sieg in der Finalserie gegen die SVG Lüneburg. Doch die insgesamt unbeständige Leistung über die Saison hinweg veranlasste die Vereinsführung, im nächsten Jahr eine stabilere Kampagne aufzubauen.
Mehrere Leistungsträger verlassen den Verein. Neben Nehemiah Mote und Moritz Reichert gehen auch Jake Hanes und mindestens sechs weitere Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team dagegen erhalten.
Gleichzeitig gibt es Neuverpflichtungen: Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen zu den Volleys, während Erik Shoji zurückkehrt – er hatte bereits zwischen 2014 und 2016 für Berlin gespielt. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte, wie wichtig es sei, eine weitere unbeständige Saison zu vermeiden.
Eine große Ungewissheit bleibt jedoch: Die Position des Cheftrainers ist für die kommende Spielzeit noch unbesetzt.
Mit einer Mischung aus Abgängen, Rückkehrern und Neuzugängen formieren die Berlin Recycling Volleys ihren Kader neu. Der Verein will den Titel verteidigen und gleichzeitig die Schwächen beseitigen, die den letzten Meisterschaftslauf belastet hatten.






