Berlin regelt Public Viewing zur WM 2026: Was jetzt erlaubt ist – und was nicht
Liesbeth KuhlBerlin regelt Public Viewing zur WM 2026: Was jetzt erlaubt ist – und was nicht
Berlin legt klare Regeln für öffentliche WM-Übertragungen fest
Dieses Sommer hat Berlin klare Vorgaben für öffentliche Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft erlassen. Gaststätten und Restaurants dürfen Spiele im Freien zeigen, doch späte Anstoßzeiten und höhere Kosten könnten das Angebot einschränken. Zudem hat die Stadt laute Instrumente und Pyrotechnik bei Public Viewings verboten.
Die deutsche Mannschaft bestreitet in der Gruppenphase Spiele gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Die meisten Gruppenspiele dürfen bis 21 Uhr im Freien übertragen werden, wobei es für wichtige Partien Ausnahmen gibt. In der K.-o.-Phase sind auch spätabendliche Übertragungen erlaubt – darunter ein mögliches Achtelfinale am 29. Juni um 22:30 Uhr MESZ und ein Viertelfinale am 4. Juli um 23 Uhr MESZ – dank gelockerter Lärmvorschriften.
Die Stadt hat bestätigt, dass es während des Turniers keine Großveranstaltungen auf der Berliner Fanmeile geben wird. Vuvuzelas, Trompeten, Trommeln, Trillerpfeifen und Feuerwerk sind bei allen öffentlichen Übertragungen untersagt. Private Feiern in Gärten oder auf Balkonen müssen weiterhin die üblichen Lärmschutzbestimmungen einhalten.
Wegen der späten Spielzeiten und der höheren Ausgaben könnten Gaststätten und Restaurants weniger Partien zeigen. Die gelockerten Lärmregeln für öffentliche Veranstaltungen gelten nicht für private Außenbereiche. Die Behörden betonen, dass die neuen Richtlinien während des gesamten Wettbewerbs eingehalten werden müssen.






