Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Carolina SchleichBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Die beiden Länder haben eine detaillierte Analyse eingeleitet, um die potenziellen Chancen und Herausforderungen eines solchen Vorhabens abzuwägen. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey übernimmt nun die Federführung bei den Vorbereitungen für eine offizielle Bewerbung.
Die Idee, sich um die Expo 2035 zu bewerben, hat in letzter Zeit an Fahrt aufgenommen – nicht zuletzt aufgrund des Drucks der Berliner SPD. Mittlerweile läuft ein strukturierter Prozess, um die Machbarkeit des Plans zu bewerten. Ziel der Verantwortlichen ist es, bis spätestens Oktober ein gemeinsames Entscheidungsgremium für beide Länder zu etablieren.
Als Hauptstandort für die Expo ist ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) vorgesehen, das größtenteils auf brandenburgischem Gebiet liegt. Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte die möglichen Vorteile, darunter den nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur, wirtschaftliche Impulse und eine höhere internationale Sichtbarkeit der Region.
Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, muss jedoch eine umfassende Prüfung erfolgen. Dazu gehören die Untersuchung konzeptioneller, finanzieller, infrastruktureller und organisatorischer Aspekte, um sicherzustellen, dass die Bewerbung tragfähig und breit unterstützt wird.
Eine erfolgreiche Bewerbung könnte der Metropolregion Berlin-Brandenburg langfristige Vorteile bringen. Die nächsten Schritte hängen von den Ergebnissen der laufenden Prüfung und der gemeinsamen Vereinbarung beider Länder ab. Bei einer Zustimmung würde das Projekt einen bedeutenden Meilenstein für die zukünftige Entwicklung der Region darstellen.






