Bestattungskosten in Offenbach steigen 2024 um bis zu 15 Prozent
Bestattungskosten in Offenbach steigen 2024 – bis zu 15 Prozent teurer
In Offenbach werden die Bestattungskosten im kommenden Jahr steigen, nachdem der Magistrat der Stadt einen neuen Gebührenkatalog beschlossen hat. Die Anpassungen, bedingt durch Inflation und höhere Personalkosten, führen im Schnitt zu einer Erhöhung von etwa 15 Prozent. Bevor die neuen Sätze am 1. Januar 2024 in Kraft treten, steht jedoch noch die endgültige Zustimmung aus.
Die aktuelle Überprüfung der Friedhofsgebühren erfolgte, um die kostendeckende Kalkulation sicherzustellen – wie es das deutsche Recht vorschreibt. Die Stadtwerke Offenbach sind verpflichtet, die Entgelte regelmäßig anzupassen, um gestiegene Ausgaben, insbesondere bei Personal und Betrieb, abzubilden.
Einige Leistungen werden deutlich teurer. So steigt der Preis für ein Reihengrab mit 25 Jahren Nutzungsdauer von 2.323 auf 2.643 Euro. Ein Erdwahlgrab für 30 Jahre kostet künftig statt 3.431 Euro nun 3.881 Euro. Besonders stark betroffen sind Gräber mit einem Sargkammern-System: Hier klettert der Preis von knapp unter 2.300 Euro auf etwa 3.200 Euro.
Nicht alle Posten werden jedoch teurer. Die Nutzung des Urnenabschiedsraums verbilligt sich um 27,1 Prozent – von 48 auf 35 Euro. Andere Dienstleistungen wie die Anmietung einer Trauerhalle werden hingegen teurer: Für einen 25-minütigen Slot steigt die Gebühr von 209 auf 239 Euro. Auch die manuelle Grabaushebung schlägt mit 730 Euro zusätzlich zu Buche im Vergleich zum maschinellen Aushub.
Die angepassten Gebühren gelten ab Jahresbeginn 2024, sofern die Stadtverordnetenversammlung ihre endgültige Zustimmung erteilt. Ziel der Anpassungen ist es, die gestiegenen Betriebskosten auszugleichen und gleichzeitig die wesentlichen Friedhofsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.






