Bundesagrarminister Rainer befürwortet GAP-Reform für faire Landwirtschaftsförderung
Gustav JacobBundesagrarminister Rainer befürwortet GAP-Reform für faire Landwirtschaftsförderung
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstützt Reformvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Die von dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, vorgebrachten Pläne zielen darauf ab, die Förderung von Landwirtinnen und Landwirten in ganz Europa neu zu gestalten. Rainer, Mitglied der CSU, bekundete in einer aktuellen Stellungnahme seine Zustimmung.
Der Minister begrüßte Lins’ Vorschläge zur GAP-Reform ausdrücklich. Besonders betonte er die Notwendigkeit, die zweisäulige Struktur der Politik beizubehalten, die er als unverzichtbar für ein ausgewogenes System bezeichnete. Ohne die ländliche Entwicklung, argumentierte Rainer, fehle der GAP die Stabilität – „wie einem Haus die tragende Säule“.
Der Minister unterstrich die Bedeutung wettbewerbsfähiger Betriebe für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Landwirtschaft Arbeitsplätze sichere und regionale Wirtschaftskreisläufe stärke. Lobend hob Rainer insbesondere die Pläne hervor, die Förderung für kleinere Höfe anzupassen, um eine gerechtere Verteilung bei den ersten Hektarflächen zu gewährleisten.
Zudem sprach er sich für verstärkte Maßnahmen zur Unterstützung junger und neu einsteigender Landwirtinnen und Landwirte aus. Diese Hilfen, so Rainer, seien entscheidend, um den Generationswechsel in der Landwirtschaft zu bewältigen.
Die Reformen sollen den europäischen Agrarsektor insgesamt stärken – mit Fokus auf Fairness, Stabilität und die Zukunft der Landwirtschaft. Rainers Rückendeckung signalisiert politische Unterstützung für diese Veränderungen auf nationaler und EU-Ebene.






