Bundesförderung rettet marode Schwimmbäder – doch die Zeit drängt bis 2026
Malte KrauseBundesförderung rettet marode Schwimmbäder – doch die Zeit drängt bis 2026
Schwimmbäder in ganz Deutschland sollen dringend benötigte Modernisierungen erhalten – dank eines neuen Bundesförderprogramms. Das SKS-Programm zielt darauf ab, Kommunen bei der Sanierung und Aufwertung veralteter Anlagen zu unterstützen, die den aktuellen Standards nicht mehr entsprechen. Lokale Verantwortliche drängen nun auf zügige Antragstellung, um die finanzielle Förderung vor der Frist 2026 zu sichern.
Die Bundesregierung stellt im Rahmen des SKS-Programms nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Verbesserung öffentlicher Schwimmbäder bereit. Die Förderung kann bis zu 45 Prozent der Sanierungskosten decken, in Haushaltsnotlagen sogar bis zu 75 Prozent. Pro Vorhaben müssen mindestens 250.000 Euro an Bundesmitteln beantragt werden, wobei die maximale Fördersumme bei 8 Millionen Euro liegt.
Schwimmbäder sind zentrale Orte des Gemeinschaftslebens – sie bieten Raum für Freizeit, Fitness und Wettkampfsport. Doch viele Anlagen sind marode und erfüllen weder moderne Nachhaltigkeits- noch Barrierefreiheitsanforderungen. Der CDU-Kreisverband Wabe-Schunter und ein regionaler Abgeordnete fordern nun die Kommunen auf, ihre Förderfähigkeit prüfen zu lassen und unverzüglich Anträge zu stellen.
Antragsberechtigte Standorte müssen bis zum 19. Juni 2026 digitale Projektkonzepte einreichen. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen, diese wichtigen öffentlichen Räume für kommende Generationen zu erhalten.
Das Förderprogramm bietet eine Rettungsleine für veraltete Schwimmbäder, die mit Instandhaltungsproblemen und Compliance-Herausforderungen kämpfen. Die Kommunen haben bis Mitte 2026 Zeit, sich zu bewerben – die Zuschüsse decken einen erheblichen Teil der Modernisierungskosten. Erfolgreiche Sanierungen werden sicherstellen, dass diese Einrichtungen auch in Zukunft zugänglich und funktionsfähig bleiben.






