Bundeswehr plant mehr Tierversuche für militärische Forschung trotz Tierschutzregeln
Malte KrauseBundeswehr plant mehr Tierversuche für militärische Forschung trotz Tierschutzregeln
Verteidigungsministerium erwartet mehr Tierversuche für militärische Forschung
Das deutsche Verteidigungsministerium hat einen erwarteten Anstieg von Tierversuchen für militärische Forschungszwecke in den kommenden Jahren bekannt gegeben. Die Prognose wurde im Rahmen eines parlamentarischen Berichts am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, vorgestellt.
Wie das Ministerium mitteilte, bleibe Tierversuche ein Bestandteil der Verteidigungforschung, die sich auf den Schutz und die Versorgung von Soldatinnen und Soldaten konzentriere. Sämtliche Experimente würden dabei den Tierschutzbestimmungen entsprechen. Konkrete Zahlen werden jedoch nicht veröffentlicht, da diese mit sensiblen Rüstungsprojekten verknüpft seien.
Ein Sprecher erklärte, dass reine Fallzahlen allein keinen aussagekräftigen Kontext böten. Der erwartete Anstieg stehe im Zusammenhang mit veränderten Bedrohungslagen, dem Ausbau der Streitkräfte und laufenden Forschungsvorhaben. Trotz eines jüngeren Rückgangs bei Tierversuchen werde die aktuelle Sicherheitslage sowie das militärische Wachstum voraussichtlich zu einer Trendwende führen.
Im Bericht des Ministeriums wird ein wahrscheinlicher Anstieg von Tierversuchen für Verteidigungszwecke hervorgehoben. Die Entscheidung spiegle sich in den sich wandelnden Sicherheitserfordernissen und der militärischen Entwicklung wider. Alle Verfahren würden weiterhin den geltenden Tierschutzstandards entsprechen.






