Burkardts Torgefahr soll Eintracht Frankfurt mit neuem Sturmduo retten
Gustav JacobBurkardts Torgefahr soll Eintracht Frankfurt mit neuem Sturmduo retten
Eintracht Frankfurt verpflichtete im Juli 2025 Stürmer Jonathan Burkardt von Mainz 05 für 21 Millionen Euro. Der Wechsel folgte auf eine beeindruckende Phase, in der er in seinen letzten beiden Spielzeiten für Mainz 18 Bundesliga-Tore erzielte. Doch nach einem holprigen Start unter dem neuen Trainer Albert Riera denkt Frankfurt nun über eine taktische Umstellung nach, um das Beste aus seinem Starstürmer herauszuholen.
Seit seinem Wechsel ist Burkardt mit neun Treffern in nur 14 Spielen bereits bester Torschütze des Vereins in dieser Saison. Dennoch kämpft die Mannschaft weiterhin mit Konstanz in der Liga.
Burkardt kam nach elf Jahren bei Mainz 05 nach Frankfurt, wo er sich als einer der verlässlichsten Angreifer etabliert hatte. Zusammen mit Nadiem Amiri bildete er ein gefährliches Sturmduo und traf in seinen letzten beiden Spielzeiten 18-mal in der Bundesliga. Seine Verpflichtung war eine bedeutende Investition für Frankfurt, das sich von ihm eine Stärkung der Offensivkraft erhoffte.
Doch die Mannschaft enttäuscht in dieser Saison, und die Ernennung Rieras zum Cheftrainer hat bisher nicht den erhofften Umschwung gebracht. Burkardt kehrte kürzlich von einer vierwöchigen Wadenverletzung zurück und stand zweimal als alleinige Sturmspitze auf dem Platz. Beim 1:0-Sieg gegen Heidenheim saß er jedoch 80 Minuten auf der Bank, während Riera mit einem zusätzlichen Stürmer experimentierte.
Um die Offensive wiederzubeleben, könnte Frankfurt auf ein System mit zwei Stürmern umstellen. Burkardt wäre der erste Kandidat für die Sturmspitze, mit Arnaud Kalimuendo als wahrscheinlichem Partner. Verteidiger Nnamdi Collins lobte Kalimuendos körperliche Stärke und seine Fähigkeit, das Spiel zu halten – ein Zeichen dafür, dass die beiden ein gefährliches Duo bilden könnten.
Die taktische Änderung könnte den nötigen Impuls liefern. Burkardts Bilanz beweist seine Torgefährlichkeit, während Kalimuendos Präsenz mehr Optionen im Angriff bieten würde. Sollte das neue System greifen, könnte es das Potenzial der Mannschaft in dieser Saison endlich freisetzen.
Frankfurts 21-Millionen-Investition hat sich bereits ausgezahlt: Burkardt führt die interne Torschützenliste an. Der Wechsel zu zwei Stürmern könnte seine Wirkung in Kombination mit Kalimuendo noch verstärken. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob diese taktische Anpassung die Bundesliga-Saison der Eintracht wenden kann.






