CDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – Radtke warnt vor demokratiefeindlichen Zielen
Liesbeth KuhlCDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – Radtke warnt vor demokratiefeindlichen Zielen
Dennis Radtke, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der CDU, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Eine Auseinandersetzung mit der Partei wäre seiner Meinung nach ein Fehler. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Debatte darüber zunimmt, wie mit dem wachsenden Einfluss der AfD umgegangen werden soll.
Radtke lehnte Forderungen nach einem Dialog mit der AfD ab und wies Vorschläge zurück, die Partei könnte sich von extremistischen oder prorussischen Positionen distanzieren. Solche Ideen bezeichnete er als irreführend und warnte, die Ziele der AfD stünden im fundamentalen Widerspruch zu demokratischen Werten.
Aus seiner Sicht strebt die AfD einen radikalen Wandel an – hin zu einem anderen politischen System, einem anderen Deutschland und einem anderen Europa. Er zog Parallelen zwischen der AfD und der rechtsextremen Bewegung von Marine Le Pen in Frankreich. Zudem betonte Radtke, dass Glaubwürdigkeit und enge Bürgerbindung entscheidend seien, um Extremismus entgegenzuwirken.
Der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück hatte zuvor einen neuen Umgang mit der AfD vorgeschlagen. Er regte an, klare Grenzen für mögliche Gespräche mit der Partei zu definieren.
Radtkes Haltung unterstreicht die ablehnende Position der CDU gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD. Die Diskussion darüber, wie die wachsende Rolle der Partei in der deutschen Politik zu bewerten ist, hält indes an. Steinbrücks Vorschlag bleibt unter den politischen Führungskräften umstritten.






