CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahl – Ministerpräsidenten-Sohn kandidiert mit
Carolina SchleichBoris Rhein fiebert seinem Sohn Bruno frenetisch zu - "Große Aufregung" - CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahl – Ministerpräsidenten-Sohn kandidiert mit
Frankfurts Kommunalwahl bringt klare CDU-Mehrheit – Sohn des Ministerpräsidenten kandidierte mit
Bei den Kommunalwahlen in Frankfurt hat die CDU einen deutlichen Sieg errungen und 26,5 Prozent der Stimmen geholt. Das Ergebnis bedeutet einen Zuwachs von 4,6 Prozentpunkten seit 2021. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) verfolgte die Auszählung mit besonderer Spannung – sein Sohn Bruno kandidierte im Stadtbezirk Nieder-Eschbach.
Die CDU legte mit 26,5 Prozent (2021: 21,9 %) klar vorne. Die Grünen folgten mit 21,0 Prozent, ein Rückgang um 3,6 Punkte im Vergleich zum letzten Mal. Die SPD erreichte 16,7 Prozent und verlor damit leicht um 0,3 Punkte.
Die AfD verzeichnete den größten Zuwachs und stieg um 4,6 Punkte auf 9,1 Prozent. Auch die Linke legte zu und kam mit plus 1,0 Punkt auf 8,9 Prozent. Dagegen verlor die FDP deutlich an Unterstützung und fiel um 2,9 Punkte auf 4,7 Prozent.
Für Boris Rhein hatte die Wahl eine persönliche Note: Sein Sohn Bruno, Referendar mit starkem politischen Interesse, trat in Nieder-Eschbach an. Der junge Rhein setzte sich in seinem Wahlkampf für mehr öffentliche Sicherheit, saubere Straßen und bessere Sporteinrichtungen ein. Sein Vater gab zu, dass es eine nervenaufreibende Erfahrung war, die Auszählung von der Seitenlinie aus zu verfolgen.
Der CDU-Sieg festigt ihre Position in Frankfurt, während Grünen und SPD Rückschläge hinnehmen müssen. Der Aufstieg der AfD und der Rückgang der FDP spiegeln verschobene Wählerpräferenzen wider. Bruno Rheins Kandidatur verleiht dem Ergebnis eine persönliche Komponente – sein eigenes Abschneiden wurde in der endgültigen Auswertung jedoch nicht detailliert genannt.






