CSU hält an geplanter "Mütterrente" fest – trotz Milliardenkosten
Carolina SchleichCSU hält an geplanter "Mütterrente" fest – trotz Milliardenkosten
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat bestätigt, dass die sogenannte „Mütterrente“ nicht verändert wird. Er bezeichnete sie als eine Frage der Gerechtigkeit und der Anerkennung für die Leistungen von Müttern. Die Regelung bleibt eine feste Zusage im Koalitionsvertrag.
Die geplante Erweiterung würde Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte gewähren. Damit sollen ihre Leistungen an die jüngerer Mütter angeglichen werden. Die Änderung würde den Staat jährlich zwischen 5 und 6 Milliarden Euro kosten.
Huber hat deutlich gemacht, dass es keine Anpassungen am System geben wird. Für ihn ist die Regelung unverzichtbar, um die Erziehungsleistungen früherer Generationen zu würdigen. Die Entscheidung hält die Erweiterung als Teil der Koalitionspläne aufrecht. Die finanziellen Auswirkungen sind beträchtlich – die jährlichen Kosten belaufen sich auf Milliarden. Unter der aktuellen Führung wird das Vorhaben ohne Änderungen umgesetzt.






