Darmstadt wagt riskante Minderheitsregierung ohne AfD-Beteiligung
Carolina SchleichDarmstadt wagt riskante Minderheitsregierung ohne AfD-Beteiligung
Am 15. März 2026 hat Darmstadt einen neuen Stadtrat gewählt. Eine Koalition hat sich gebildet, doch ihre Mehrheit bleibt ungewiss. Die Gruppe hat bereits eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD ausgeschlossen.
SPD und CDU wollen gemeinsam mit Uffbasse und der FDP regieren. Zusammen verfügen sie über 30 Sitze – sechs weniger als für eine absolute Mehrheit nötig. Die Koalition strebt an, Entscheidungen gemeinsam zu beraten und auf Basis von Vertrauen gemeinsame Lösungen zu finden.
Die Grünen lobten die klare Absage an die AfD. Gleichzeitig warnen sie, dass die sechs Stimmen der AfD bei wichtigen Abstimmungen den Ausschlag geben könnten. Der Politikwissenschaftler Christian Stecker hält eine Minderheitsregierung dennoch für machbar.
Die Zukunft der neuen Koalition hängt davon ab, stabile Unterstützung zu finden. Ohne Mehrheit könnte sie behutsame Verhandlungen führen müssen. Der Ausschluss der AfD bleibt eine feste Position in der lokalen Politik.






