Defekter Notausgang legt Training von 300 Kölner Sportlern lahm
Defekter Notausgang stört Training von 300 Sportlern des Kölner Turnvereins Poll 1904
Ein defekter Notausgangsverschluss behindert seit über drei Wochen das Training von rund 300 Mitgliedern des Turnvereins Köln-Poll 1904. Der Schaden an der Turnhalle der GGS Poller Hauptstraße in Köln sperrt die Sportlerinnen und Sportler von ihrem gewohnten Trainingsort aus. Die Sporthalle wird zudem von ortsansässigen Schulen, Jugendfußballmannschaften und weiteren Fitnessgruppen genutzt.
Auslöser des Problems war eine Störung an der Panikschloss-Vorrichtung der Notausgangstür. Der Turnverein, der seit über 40 Jahren in der Halle trainiert, darf die Tür aus Sicherheits- und Einbruchschutzgründen während der Trainingseinheiten nicht offen halten.
Die Stadt Köln hat inzwischen ein provisorisches Schloss eingebaut, sodass die Tür vorläufig wieder normal funktioniert. Allerdings zweifelt der Vereinsvorstand an, ob diese Lösung den Anforderungen an eine sichere Notfall-Evakuierung genügt. Ein dauerhaftes Ersatzteil wurde zwar bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette haben die Reparatur verzögert.
Laut Stadt soll in dieser Woche das neue Panikschloss eintreffen. Sobald es geliefert ist, wird ein beauftragtes Unternehmen es umgehend einbauen, sodass die Halle wieder uneingeschränkt nutzbar ist.
Die Reparatur ermöglicht es dem Turnverein und anderen Nutzern, nach wochenlanger Unterbrechung ihr Training wiederaufzunehmen. Durch das Eingreifen der Stadt wird sichergestellt, dass die Tür künftig sicher funktioniert – bis dahin bleibt die Übergangslösung bestehen.






