20 April 2026, 16:12

Deutsche Bank gründet Elite-Einheit für Superreiche und Family Offices

Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt, Deutschland, ein großes Gebäude mit vielen Fenstern, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Deutsche Bank gründet Elite-Einheit für Superreiche und Family Offices

Deutsche Bank baut Vermögensverwaltung um – neue Einheit für Superreiche

In der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank steht ein umfassender Umbruch bevor. Die Bank schafft eine neue Sparte, die sich ausschließlich an Ultra-Hochvermögende (UHNW) richtet und Berater sowie Spezialisten unter einem Dach zusammenführt. Zudem wurden Führungspositionen besetzt, um die Neuausrichtung voranzutreiben.

Die neu geschaffene Einheit bündelt Kundenberater, Anlageexperten und die Deutsche Oppenheim Family Office AG. Ziel ist es, Ultra-Hochvermögenden – insbesondere solchen mit unternehmerischem Vermögen, das über Family Offices verwaltet wird – ein nahtloses Serviceangebot zu bieten. Die Restrukturierung soll die Vermögensverwaltung stärker an den spezifischen Bedürfnissen verschiedener Kundengruppen ausrichten.

Philipp Wehle wird die Leitung der erweiterten Sparte übernehmen. Er tritt sein Amt spätestens am 1. September 2026 an und bringt jahrzehntelange Erfahrung mit. Zuletzt war Wehle als CEO von International Wealth Management bei der Credit Suisse tätig, wo er die Betreuung vermögender Privatkunden verantwortete.

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Parallel dazu wurde Stefanie Rühl-Hoffmann zur stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschland-Geschäfts im Private Banking ernannt. Ihr Fokus liegt künftig auf der Stärkung zentraler Kunden- und Geschäftsbeziehungen. Die Einheit wird sowohl private Vermögenswerte als auch die damit verbundenen Unternehmen umfassend abdecken.

Die Änderungen zentralisieren sämtliche Dienstleistungen für Ultra-Hochvermögende unter einer einheitlichen Führungsstruktur. Durch Wehles Führung und Rühl-Hoffmanns strategische Ausrichtung soll das Angebot für die vermögendsten Kunden der Bank weiter ausgebaut werden. Die neue Einheit nimmt ihren Betrieb auf, sobald Wehle 2026 offiziell eintritt.

Quelle