Deutscher Maschinenbau verliert über 22.000 Arbeitsplätze in einem Jahr
Gustav JacobDeutsche Maschinenhersteller werden bis 2025 Tausende Stellen streichen - Deutscher Maschinenbau verliert über 22.000 Arbeitsplätze in einem Jahr
Der deutsche Maschinenbau hat ein weiteres schwieriges Jahr hinter sich. 2025 häuften sich die Arbeitsplatzverluste, da die Unternehmen mit sinkender Produktion, US-Zöllen und dem harten Wettbewerb aus China zu kämpfen hatten. Erstmals seit Jahren beschäftigt die Branche nun weniger als eine Million Menschen.
Seit 2023 schrumpft der Sektor kontinuierlich – 2025 markierte das dritte Jahr in Folge mit rückläufiger Produktion. Bis Jahresende ging die Beschäftigung um 2,2 Prozent zurück, was einem Verlust von rund 22.000 Arbeitsplätzen im Vergleich zu 2024 entspricht. Der Branchenverband VDMA nannte US-Handelsbarrieren und chinesische Konkurrenten als Hauptbelastungen für die deutschen Unternehmen.
Die Exporte sanken im ersten Halbjahr 2025 um 3,4 Prozent, wobei die genauen Produktionszahlen für das gesamte Jahr noch nicht vorliegen. Trotz Fachkräftemangels haben viele Firmen bereits weitere Entlassungen für 2026 angekündigt. Gegen Jahresende gab es jedoch Anzeichen einer Besserung: Steigende Auftragseingänge deuten auf eine mögliche Erholung im kommenden Jahr hin.
Der Maschinenbau beschäftigt nun etwas mehr als eine Million Menschen – deutlich weniger als in den Vorjahren. Zwar halten die Stellenstreichungen an, doch der späte Auftragsaufschwung nährt die Hoffnung auf eine Trendwende 2026. Die weitere Entwicklung der Branche hängt von der globalen Handelssituation und der inländischen Nachfrage ab.
Deutscher Industrie droht breiterer Arbeitsplatzkrise im Jahr 2025
Neue Daten enthüllen, dass der deutsche Industriesektor im Jahr 2025 signifikante Arbeitsplatzverluste erlitten hat, wobei die Krise in der Maschinenbauindustrie Teil eines breiteren Abschwungs war:
- Insgesamt gingen im Industrie 120.000 Arbeitsplätze verloren, doppelt so viel wie im Jahr 2024.
- Die Automobilbranche verzeichnete einen Rückgang von 6,7 %, wobei 51.500 Stellen verloren gingen.
- Die Beschäftigung fiel auf 5.38 Millionen, den niedrigsten Stand seit 2019.






