DFB-Sportchef Rettig enthüllt die akribische WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft
Carolina SchleichDFB-Sportchef Rettig enthüllt die akribische WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft
Andreas Rettig, Sportgeschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat Einblicke in die Vorbereitungen der deutschen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft gegeben. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in Führungspositionen des Fußballs beschrieb er den Prozess als akribisch und gut durchstrukturiert. Der Großteil der organisatorischen Arbeit sei nun abgeschlossen, bestätigte er in einem aktuellen Interview.
Rettigs Karriere begann als Profifußballer, der bis in die dritte Liga spielte. Nach seinem Karriereende bildete er sich bei Bayer zum Industriekaufmann aus, bevor er in die Fußballverwaltung wechselte. Seine Führungslaufbahn startete 1998 beim SC Freiburg, wo er die Position des Geschäftsführers übernahm.
Im Laufe der Jahre bekleidete er führende Positionen beim 1. FC Köln, FC Augsburg, FC St. Pauli und der Deutschen Fußball Liga (DFL). 2023 wurde er Sportgeschäftsführer des DFB und verantwortet seitdem die Organisation der Nationalmannschaften.
Den Aufbau zur Weltmeisterschaft verglich Rettig mit der Vorbereitungsphase eines Vereins. Besonders wichtig sei es, das richtige Trainingslager mit idealen Bedingungen zu finden, erklärte er. Alles abseits des Platzes müsse so geregelt sein, dass es die Leistung nicht beeinträchtige.
Das Interview bot einen seltenen Einblick in die Strategien des DFB vor dem Turnier. Rettigs Herangehensweise spiegelt seine langjährige Erfahrung in der Vereins- und Verbandsführung wider.
Die Vorbereitungen des DFB befinden sich nun in der finalen Phase, wobei Rettig bestätigte, dass der Großteil der Arbeit erledigt ist. Sein Fokus liegt weiterhin darauf, ein Umfeld zu schaffen, das die Höchstleistung des Teams unterstützt. Der WM-Wettbewerb wird Jahre der Planung und Führungserfahrung auf die Probe stellen.






