03 April 2026, 08:10

DHL-Verteilzentrum in Obertshausen: Lokale Politik diskutiert Lkw-Probleme und Elektroflotte

Gelber DHL-Lieferwagen auf der Straße geparkt, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Texttafeln, Pfählen, Verkehrsschildern und einer Person auf dem Gehweg.

DHL-Verteilzentrum in Obertshausen: Lokale Politik diskutiert Lkw-Probleme und Elektroflotte

Kürzlich besichtigten lokale Bürgermeister und Vertreter das DHL-Verteilzentrum in Obertshausen, eines der größten Paketumschlagzentren Deutschlands. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Bedenken hinsichtlich Lkw-Parkplätze, Infrastruktur sowie die Bedeutung des Standorts für die bundesweiten Lieferungen. Thematisiert wurden auch das Engagement von Deutsche Post DHL für Elektrofahrzeuge und sichere Arbeitsplätze.

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An der Delegation nahmen Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich, Heusenstamms Bürgermeister Steffen Ball, der Erste Stadtrat Michael Mößer sowie die Wirtschaftsförderin Christina Schäfer teil. Empfangen wurden sie von Jochen Stark (Filialleiter Frankfurt), Michèle Rieger (Standortleiterin) und Gabriele Schulz (Regionalbeauftragte für politische Angelegenheiten bei DHL). Das 2016 eröffnete, 37.000 Quadratmeter große Logistikzentrum verarbeitet in Spitzenzeiten bis zu 50.000 Pakete pro Stunde und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter in zwei Schichten.

Bürgermeister Ball brachte Probleme mit illegal abgestellten Lkw im Gewerbegebiet Heusenstamms zur Sprache, darunter Vermüllung und öffentliches Urinieren. DHL erklärte, dass Lastwagen nur während der Auftragsabwicklung auf dem Gelände halten dürfen und Fahrern unter der Woche Zugang zu Sanitäranlagen gewährt werde. Alle Beteiligten einigten sich auf weitere Gespräche zu langfristigen Parklösungen und dringend notwendigen Verbesserungen der Autobahnanbindung.

Im Fokus stand zudem der Ausbau der DHL-Elektroflotte, die mit über 35.000 Fahrzeugen mittlerweile die größte Deutschlands ist – 2018 waren es noch rund 3.000 Streetscooter. Stark betonte die gesetzliche Universaldienstverpflichtung des Unternehmens, die flächendeckende Postzustellung und stabile, tarifgebundene Arbeitsplätze garantiert.

Der Termin endete mit der Vereinbarung einer fortlaufenden Zusammenarbeit zu Parkplatz- und Infrastrukturthemen. Das Obertshausener DHL-Zentrum bleibt ein zentraler Knotenpunkt im deutschen Paketnetz, während das Unternehmen seine Elektro-Lieferflotte weiter ausbaut. Lokale Verantwortliche und DHL-Vertreter werden sich erneut treffen, um die offenen Punkte zu klären.

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