Elbtunnel für SuedLink früher als geplant durchgebrochen – ein Meilenstein der Energiewende
Malte KrauseElbtunnel für SuedLink früher als geplant durchgebrochen – ein Meilenstein der Energiewende
Elbtunnel-Durchbruch früher als geplant gelungen
Der 5,2 Kilometer lange Elbquerungstunnel, der im Rahmen des deutschen Stromtrassenprojekts SuedLink Hochspannungskabel aufnehmen wird, ist vorzeitig durchgeschlagen. Er verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen und entstand mehrere Dutzend Meter unter dem Flussbett der Elbe – mithilfe maschinellen Tunnelvortriebs. Die Bauteams hatten dabei mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen, darunter wasserführende Bodenschichten. Trotz dieser Herausforderungen stellten sie Rekorde bei den Vortriebsleistungen auf.
Die beste Wochenleistung lag bei 158,7 Metern, und auf den letzten 400 Metern ermöglichte günstiger Untergrund sogar Tagesfortschritte von bis zu 32,6 Metern. Dadurch konnte der Tunnel früher als geplant fertiggestellt werden.
Nun beginnen die Innenausbauarbeiten und die technische Ausstattung. Der Tunnel ist ein zentrales Element der Energiewende, da er die Verlegung von Hochspannungs-Gleichstromkabeln unter dem Fluss ermöglicht.
Der Durchbruch markiert einen wichtigen Meilenstein für das Projekt. Bald wird der Tunnel mit der notwendigen Infrastruktur für die Stromübertragung ausgerüstet. Seine Fertigstellung unterstützt Deutschlands Bestrebungen, das Stromnetz zu modernisieren und nachhaltiger zu gestalten.
