Emmendinger Stadtmuseum zeigt bewegende Ausstellung zu Flucht und Vertreibung nach 1945
Carolina SchleichEmmendinger Stadtmuseum zeigt bewegende Ausstellung zu Flucht und Vertreibung nach 1945
Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum erforscht die Auswirkungen von Flucht und Migration auf die Gesellschaft
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ eröffnet am Sonntag, dem 21. Juni, eine neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum. Die Schau ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht. Sie beleuchtet Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichen Zusammenhalt anhand der Erfahrungen deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihren Heimatregionen vertrieben wurden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den lokalen Bezügen zur Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen.
Die feierliche Eröffnung findet am 21. Juni um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung bleibt anschließend bis zum 8. November zu sehen. Besucher können sie während der regulären Öffnungszeiten besichtigen: mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.
Die Schau bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Frage, wie frühere Migrationsbewegungen bis heute Gemeinschaften prägen. Über einen Zeitraum von fast fünf Monaten hat das Publikum reichlich Gelegenheit, sich mit den Themen auseinanderzusetzen.






