Euro und Ölpreise geben nach – Märkte warten auf US-Wirtschaftsdaten
Der Euro gab am Donnerstag leicht gegenüber dem Dollar nach. Ein Euro wurde zu 1,1353 US-Dollar gehandelt, während ein Dollar 0,8808 Euro kostete. Unterdessen sanken die Ölpreise, da Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die anstehenden US-Wirtschaftsdaten richteten.
Der Dax eröffnete in Frankfurt mit einem Plus von 0,3 Prozent bei etwa 24.825 Punkten. Dies geschah, während Händler auf wichtige US-Veröffentlichungen warteten, darunter die zweite Überarbeitung des BIP-Wachstums für das zweite Quartal sowie die Auftragseingänge für langlebige Güter.
Die Bestellungen für langlebige Güter waren im Mai um fast 8 Prozent gestiegen, angetrieben durch Verträge von Boeing. Allerdings erwarten Analysten für Juni eine Korrektur. Auch der Kern-PCE-Index, ein zentraler Inflationsindikator für die US-Notenbank, dürfte im Mai erneut angestiegen sein.
An den Rohstoffmärkten fiel die Nordsee-Sorte Brent um 81 Cent auf 72,93 Dollar pro Barrel. Die wöchentlichen US-Arbeitslosenanträge blieben niedrig, während die Märkte die Verbraucherausgaben und Einkommensdaten genau im Blick behielten.
Der leichte Rückgang des Euro und der Ölpreise spiegeln die veränderte Aufmerksamkeit der Anleger wider. Die anstehenden US-Wirtschaftsberichte werden voraussichtlich weitere Marktbewegungen prägen. Besonders im Fokus stehen Inflations- und Verbraucherdaten.
