Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik
Liesbeth KuhlEvangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik
Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp in den Marvel-Filmen, hat sich öffentlich gegen Disney positioniert. Die Schauspielerin kritisierte das Unternehmen scharf, weil es 1.000 Mitarbeiter der Marvel Studios entlassen habe, während es gleichzeitig jene im Stich lasse, die maßgeblich zum Erfolg des Konzerns beigetragen hätten.
Zudem äußerte sie Bedenken darüber, dass KI-Unternehmen menschliche Kunstwerke nachahmen und daraus Gewinne ziehen – ohne die ursprünglichen Schöpfer angemessen zu entlohnen.
Bei den Entlassungen bei Marvel Studios verloren rund 1.000 Angestellte ihren Job. Lilly nutzte die sozialen Medien, um ihre Enttäuschung über Disneys Umgang mit der Situation zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig würdigte sie die entlassenen Künstler für ihre Kreativität und harte Arbeit, die das Marvel Cinematic Universe geprägt hätten.
Über die Stellenstreichungen hinaus stellte Lilly die Frage, ob es rechtens sei, dass KI-Firmen mit von Menschen geschaffener Kunst Profite erzielen, ohne die Urheber zu vergüten. Ihre Äußerungen verband sie mit einem Appell an die Abgeordneten in Kalifornien, in dieser Sache aktiv zu werden.
Die Schauspielerin betonte, sie stehe fest an der Seite der betroffenen Mitarbeiter. Ihre Leistungen bezeichnete sie als unverzichtbar für den Aufstieg der Franchise – und warf Disney vor, sie im Gegenzug nicht ausreichend zu schützen.
Lillys Aussagen unterstreichen die anhaltende Debatte über faire Arbeitsbedingungen in der Unterhaltungsbranche. Die Entlassungswelle und die Sorgen um KI haben eine breitere Diskussion über Arbeitnehmerrechte und geistiges Eigentum ausgelöst. Bisher hat Disney nicht auf ihre Stellungnahmen reagiert.






