05 May 2026, 02:17

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer von Finanzbetrug mit dreisten Lügen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien bezeichnet.

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer von Finanzbetrug mit dreisten Lügen

Betrügerische Kanzlei betrugsrecht.de lockt Opfer von Finanzbetrug mit falschen Versprechungen

Eine gefälschte Anwaltskanzlei mit dem Namen betrugsrecht.de zielt auf Opfer von Finanzbetrug ab und lockt sie mit der Aussicht, verlorenes Geld zurückzuholen. Die Website behauptet, bei der Wiederbeschaffung von Geldern nach Krypto-Betrug, unseriösen Anlagegeschäften und anderen Finanzverbrechen zu helfen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass es sich bei dem Angebot selbst um einen Betrug handelt: Die Täter nutzen künstlich erzeugte Identitäten und täuschende Methoden, um die Opfer weiter auszubeuten.

Die betrügerische Plattform wirbt mit einer kostenlosen Fallprüfung und verspricht, gestohlene Gelder aufzuspüren – angeblich werden Gebühren erst nach erfolgreicher Rückerstattung fällig. Die Opfer werden angewiesen, ein Krypto-Konto bei Kraken zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin – aktuell etwa 6.000 Euro – einzuzahlen, um eine Rückbuchung einzuleiten. Sobald die Zahlung erfolgt ist, brechen die Betrüger den Kontakt ab oder verlangen weitere Gebühren, wodurch die Verluste der Geschädigten noch steigen.

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Unter der auf betrugsrecht.de angegebenen Adresse existiert keine seriöse Kanzlei. Die Fotos der angeblichen Mitarbeiter sind KI-generiert, und der vermeintliche Gründer, Dr. Thomas Weber, ist in keinem deutschen Anwaltsregister verzeichnet. Die Domain wurde Ende 2025 verlängert, wobei die Besitzerdaten vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

Die Rückholung gestohlener Kryptowährungen ist ohnehin bereits aufgrund regulatorischer und technischer Hürden äußerst schwierig. Dieser Betrug fügt eine weitere Risikoebene hinzu, indem er Opfer unter falschen Versprechungen zu weiteren Zahlungen drängt.

Behörden raten Opfern von Rückholbetrug, die Straftat umgehend anzuzeigen und jeden Kontakt zu den Betrügern abzubrechen. Wichtig ist, Beweismaterial wie Transaktionsaufzeichnungen und Kommunikation zu sichern, um Ermittlungen zu ermöglichen. Ohne schnelles Handeln bleiben die Aussichten auf eine Rückerstattung der verlorenen Gelder gering – gleichzeitig steigt das Risiko weiterer finanzieller Schäden.

Quelle