Flüchtiges Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Sicherheitshinweise
Liesbeth KuhlFlüchtiges Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Sicherheitshinweise
Känguru-Wallaby in Berlin verschwunden – Behörden raten zur Ruhe
Ein Wallaby ist seit Sonntag in Berlin auf der Flucht, nachdem es aus dem Besitz seines Halters entkommen ist. Zuletzt wurde das Tier am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs im Bezirk Spandau gesichtet. Die Behörden raten Anwohnern, gelassen zu bleiben, falls sie dem Tier begegnen.
Die Flucht begann im Stadtteil Kladow, wo das Wallaby vom Grundstück seines Besitzers floh. Nachbarn und die Polizei entdeckten das Tier, doch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd verschwand es im nahen Wald. Seither gab es keine bestätigten Sichtungen.
Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby stellt für Erwachsene keine ernste Gefahr dar. Dennoch rät die Polizei, Abstand zu halten und Sichtkontakt zu bewahren. Kinder sollten sich bei einer Begegnung langsam seitwärts bewegen und plötzliche Bewegungen vermeiden.
Für den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfehlen die Behörden, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen. Die Polizei werde zwar nicht aktiv nach dem Tier suchen, bittet aber um Meldungen bei Sichtungen.
Die Behörden bestätigten, dass der Vorfall keine Verbindung zu Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" habe.
Stand 20. Mai 2024 bleibt das Wallaby verschwunden, ohne dass es weitere Hinweise auf seinen Verbleib gibt. Anwohner werden aufgefordert, bei einer Begegnung die Sicherheitshinweise zu beachten. Die Polizei wird weiterhin Meldungen entgegenehmen, aber keine gezielte Suchaktion durchführen.






