Frankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für mutige Europäer:innen
Carolina SchleichFrankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für mutige Europäer:innen
Frankfurt am Main verleiht im Mai 2026 erstmals den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie
Die Auszeichnung ehrt Mutige, die sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein vereintes Europa einsetzen. Eine zwölfköpfige Jury wählt die Preisträgerin oder den Preisträger aus, die oder der mit 50.000 Euro prämiert wird.
Der Name des Preises geht auf die Frankfurter Paulskirche zurück, in der 1848/49 die erste demokratisch gewählte Nationalversammlung Deutschlands tagte. Diese Versammlung legte den Grundstein für Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung im Land. Nun führt der neue Preis dieses Erbe fort, indem er Personen, Organisationen oder Institutionen würdigt, die sich für demokratische Werte engagieren.
Die Bewerbungsphase beginnt am 1. September und endet am 30. November. Vorschläge können online auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht werden. Nach der ersten Verleihung 2026 wird der Preis alle zwei Jahre vergeben.
Die Jury bewertet die Nominierten nach ihrem Einsatz für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Die Ausgezeichneten müssen nachweislich für diese Prinzipien in Europa eingetreten sein.
Im Mai 2026 wird der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie erstmals verliehen. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt herausragende Verdienste um die europäischen demokratischen Werte. Bewerbungen für den Preis sind vom 1. September bis zum 30. November möglich.






