Frankfurter Bankdenkmal wird mit moderner Technik und historischem Flair saniert
Liesbeth KuhlFrankfurter Bankdenkmal wird mit moderner Technik und historischem Flair saniert
Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat mit der umfassenden Sanierung ihres Frankfurter Stammsitzes in der Hochstraße begonnen. Der in den 1950er-Jahren errichtete Gebäudekomplex wird modernisiert, ohne dabei seinen historischen Charakter zu verlieren. Während der Bauarbeiten sind die Mitarbeiter in ein vorübergehendes Domizil an der Theodor-Heuss-Allee 80 umgezogen.
Im Rahmen des Projekts werden sämtliche Haustechniksysteme erneuert, darunter Heizung, Lüftung, Sanitär- und Elektroinstallationen. Durch einen vertikalen Anbau entstehen im Mitteltrakt vier zusätzliche Stockwerke, die mehr Platz für die Belegschaft schaffen. Die Fertigstellung dieser Bauphase sowie eines neuen technischen Dachzentrums ist für 2025 geplant.
Bei Erdarbeiten stießen die Bauarbeiter auf Reste der Frankfurter Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert, die nun in den Innenhof integriert werden. Das vom lokalen Büro Jourdan & Müller Steinhauser Architekten PAS entworfene Konzept verbindet moderne Aufwertungen mit dem nachkriegszeitlichen Moderne-Stil des Gebäudes. Die Rückkehr der Bank in die Hochstraße ist bis Ende 2026 vorgesehen.
Die Sanierung stellt sicher, dass der Standort zeitgemäßen Standards entspricht, ohne sein architektonisches Erbe zu beeinträchtigen. Über künftige Personalstärken oder Wachstumspläne wurden bisher keine Details bekannt. Das modernisierte Hauptquartier wird Effizienz und historische Elemente vereinen. Mit der Rückkehr der Bank in die Hochstraße 2026 endet ein mehrjähriges Sanierungsprojekt, das Frankfurts Verbindung von Denkmalschutz und zeitgenössischer Stadtentwicklung unterstreicht.






