Frankfurter Flughafen setzt auf KI-Scanner für schnellere Sicherheitskontrollen bis 2029
Gustav JacobFrankfurter Flughafen setzt auf KI-Scanner für schnellere Sicherheitskontrollen bis 2029
Flughafen Frankfurt rüstet Sicherheitskontrollen mit Hochtechnologie-Scannern auf
Der Betreiber Fraport hat bei Rohde & Schwarz 100 moderne Geräte bestellt, um die Kontrollen zu beschleunigen und Fehlalarme zu reduzieren. Die schrittweise Einführung soll in den nächsten drei Jahren erfolgen.
Die gewählten R&S QPS201-Scanner nutzen Millimeterwellen-Technologie und KI, um verbotene Gegenstände präziser zu erkennen. Sie werden ältere Geräte in bestehenden und neuen Sicherheitsbereichen ersetzen oder ergänzen. Ziel ist es, die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern und den Ablauf für Reisende zu vereinfachen.
Die Zusammenarbeit zwischen Fraport und Rohde & Schwarz besteht bereits seit Langem, und die neuen Scanner erfüllen strenge Luftsicherheitsstandards. Seit 2023 übernimmt Fraport im Auftrag der Bundespolizei sämtliche Flugsicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen. Zwar kommt die Technologie bereits an anderen deutschen und europäischen Flughäfen zum Einsatz, doch eine vollständige öffentliche Liste der Standorte gibt es nicht.
Die Installation von 100 Scannern stellt eine erhebliche Investition in die Sicherheitsinfrastruktur Frankfurts dar. Nach vollständiger Inbetriebnahme sollen sich Wartezeiten verkürzen und die Erkennungsraten steigen. Die Umsetzung des Projekts ist bis 2029 geplant.






