Frühling in Bremen: Wenn Grünflächen zur Gefahr für die Verkehrssicherheit werden
Malte KrauseFrühling in Bremen: Wenn Grünflächen zur Gefahr für die Verkehrssicherheit werden
Frühling in Bremen bringt frisches Grün – und neue Herausforderungen für die Verkehrssicherheit
Der Frühling hat Bremen in saftiges Grün getaucht, doch mit dem Pflanzenwuchs gehen auch neue Risiken für die Verkehrssicherheit einher. Überwucherte Sträucher und Bäume können Verkehrsschilder verdecken oder Wege verengen und so für Autofahrer wie Fußgänger zur Gefahr werden. Zwar bietet die Straßenbegleitvegetation ökologische Vorteile, doch darf sie weder die Sicht behindern noch den sicheren Verkehr beeinträchtigen.
Bremen verfügt über ein Straßennetz von über tausend Kilometern Länge, gesäumt von Grünflächen, die im Auftrag des Amtes für Straßen und Verkehr (ASV) von der Umweltbetrieben Bremen (UBB) gepflegt werden. Die Bepflanzung filtert Feinstaub, dämpft Lärm – und muss dennoch kontrolliert werden. Wuchern Pflanzen aus privaten Gärten auf Gehwege oder verdecken sie Schilder, gefährden sie die Verkehrsteilnehmer.
Eigentümer in der Pflicht: Rückschnitt für freie Sicht Grundstücksbesitzer sind gesetzlich verpflichtet, Bewuchs zurückzuschneiden, der Verkehrsschilder verdeckt oder öffentliche Wege einengt. Das ASV stellt hierzu einen Flyer mit klaren Vorgaben bereit: Wann und wie Pflanzen zurückgeschnitten werden müssen, welche Ausnahmen bei akuten Sicherheitsrisiken gelten und welche Regeln für Baumfällungen zu beachten sind. Bürger können überwachsene Bereiche zudem über ein Online-Formular des ASV melden.
Das Amt überwacht die Verkehrssicherheit und sorgt dafür, dass Sichtachsen frei bleiben. Der Flyer, der zum Download bereitsteht, fasst die besten Praktiken zusammen, um Grünflächen sicherheitsgerecht zu pflegen.
Ökologie und Sicherheit im Einklang Die Richtlinien des ASV zielen darauf ab, den ökologischen Nutzen der Bepflanzung mit den Anforderungen der Verkehrssicherheit in Einklang zu bringen. Während Anwohner ihren Bewuchs in Schach halten müssen, stellt die Stadt Instrumente zur Meldung und Beseitigung von Wildwuchs bereit. Eine fachgerechte Pflege sorgt dafür, dass Bremen grün bleibt – ohne dass daraus Gefahren für den Verkehr entstehen.






