Fulda testet als Pilotregion digitale Gründungen innerhalb von 24 Stunden
Liesbeth KuhlFulda testet als Pilotregion digitale Gründungen innerhalb von 24 Stunden
Fulda als eine von neun Modellregionen für das Projekt „Schnellere Gründungen“ ausgewählt
Fulda wurde als eine von neun Pilotregionen für das Projekt „Schnellere Gründungen“ ausgewählt. Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmensgründungen durch digitale Lösungen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Lokale Behörden arbeiten dabei mit Landes- und Bundesbehörden zusammen, um ein optimiertes Verfahren für Neugründungen zu erproben.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Abbau von Bürokratie und die Erleichterung des Zugangs zur Selbstständigkeit. Ein zentrales Ziel ist ein vollständig digitaler Gründungsprozess, der innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden kann. Dazu gehören die Bündelung von Verwaltungsdienstleistungen online, die effizientere Vernetzung von Registern sowie die Anwendung des „Once-Only“-Prinzips, um doppelte Antragsverfahren zu vermeiden.
Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg übernehmen bei dem Testlauf die Führung. Das Vorhaben soll Gründer:innen von der notariellen Beurkundung bis zum Eintrag ins Handelsregister rechtlich absichern. Durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur will die Region Maßstäbe für eine moderne, effiziente Verwaltung setzen.
Die Beteiligung Hessens an der Pilotphase sendet ein starkes Signal für das Engagement der Region bei der Förderung von Start-ups. Die Initiative soll beweisen, dass schnellere, digital gestützte Prozesse mehr Menschen dazu ermutigen können, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
Im Rahmen von „Schnellere Gründungen“ werden in Fulda neue Wege erprobt, um die Unternehmensgründung zu vereinfachen. Bei Erfolg könnte das Modell auf ganz Hessen und darüber hinaus ausgeweitet werden. Das Ziel bleibt klar: weniger Verzögerungen, weniger Papierkram und ein reibungsloser Weg in die Selbstständigkeit.






