Fürther Fußballtalente retten Lebensräume im Spitalwald bei Langenzenn
Carolina SchleichFürther Fußballtalente retten Lebensräume im Spitalwald bei Langenzenn
Nachwuchsspieler der SpVgg Greuther Fürth engagieren sich für Umweltschutz in Langenzenn
Junge Fußballer der SpVgg Greuther Fürth haben sich an einem Umweltprojekt zur Renaturierung eines degradierten Entwässerungsgrabens im Spitalwald bei Langenzenn beteiligt. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt wurde, zielte darauf ab, die Wasserspeicherung zu verbessern und die lokale Artenvielfalt zu fördern.
Die Spieler arbeiteten Hand in Hand, um Holzpfähle und so genannte Faschinen – gebündelte Äste – im Graben zu verankern. Diese Konstruktionen bremsen den Wasserfluss, schaffen Ablagerungszonen und heben so mit der Zeit das Bachbett an. Dadurch kann das renaturierte Gebiet künftig mehr Wasser zurückhalten und neuen Lebensraum für Amphibien bieten. Die restaurierten Flächen wirken dabei wie „Trittsteine“ für die Tierwelt und verbinden verschiedene Habitate.
Das Projekt ist Teil des Gewässerverbundprojekts Langenzenn, das sich dem Schutz und der Aufwertung lokaler Wasserläufe widmet. Helmut Beran, Geschäftsführer des LBV, betonte, wie der Fußball Menschen zusammenbringen kann, um dem Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken. Die Kooperation zeige, welche Kraft im Teamgeist stecke – sowohl auf dem Platz als auch im Naturschutz.
Für die jungen Sportler war das Projekt eine praktische Möglichkeit, die Auswirkungen von Umweltengagement direkt zu erleben. Durch die Renaturierung des Grabens leisteten sie einen Beitrag zu den größeren Bemühungen, das Ökosystem des Waldes zu schützen.
Der restaurierte Entwässerungsgraben kann nun mehr Wasser speichern und Amphibien Lebensraum bieten. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fußballverein und dem LBV zeigt, wie Sport und Naturschutz Hand in Hand für den Umweltschutz wirken können. Gleichzeitig dient das Projekt den Nachwuchsspielern als anschauliches Beispiel, das ihre Einsatzbereitschaft mit konkreten Ergebnissen im Artenschutz verknüpft.






