Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Carolina SchleichFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende. Die Veranstaltung brachte Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um Gemeinschaft und Respekt zu fördern. Auch in mindestens fünf weiteren deutschen Städten fanden im Rahmen der Kampagne ähnliche groß angelegte sportliche und kulturelle Initiativen statt.
Neun Mannschaften traten beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier an, in denen Menschen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen gemeinsam spielten. Die 36 Partien wurden ohne Schiedsrichter:innen ausgetragen – stattdessen setzten die Organisator:innen auf Fairplay und gegenseitigen Respekt. Betont wurde, dass es nicht um den Sieg, sondern um das Miteinander gehe.
Das "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", das sich für eine offene und inklusive Gesellschaft einsetzt, organisierte das Event. Bürgermeister Marcel Kreutz übernahm die Schirmherrschaft und unterstrich damit das Engagement der Stadt für die Sache. Jede teilnehmende Mannschaft erhielt ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Erinnerung an die Werte der Kampagne.
Obwohl der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. den Pokal mit nach Hause nahm, betonten die Organisator:innen, dass der eigentliche Erfolg im gemeinsamen Geist von Respekt und Chancengleichheit lag. Das Turnier war eine von zahlreichen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet – auch Städte wie Mörfelden-Walldorf, Ludwigsburg, Greifswald und Karlsruhe boten Aktionen an, um Rassismus entgegenzutreten und Vielfalt zu feiern.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 zeigten, wie zivilgesellschaftliches Engagement durch Sport und Kultur Diskriminierung entgegenwirken kann. Mit der Beteiligung mehrerer Städte festigte die Kampagne ihre Botschaft von Solidarität und Menschenwürde. Das Turnier in Bergisch Gladbach machte dabei besonders deutlich, wie Fußball Brücken bauen und eine gerechtere Gesellschaft fördern kann.






