Fußgängerzone Wolfenbüttel: Wirtschaft warnt vor wachsenden Verkehrsverstößen durch Radler und E-Scooter
Malte KrauseFußgängerzone Wolfenbüttel: Wirtschaft warnt vor wachsenden Verkehrsverstößen durch Radler und E-Scooter
Ein lokales Wirtschaftsnetzwerk hat sich besorgt über die zunehmenden Verkehrsverstöße in der Fußgängerzone von Wolfenbüttel geäußert. Die Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) wies in einer aktuellen Pressemitteilung auf das Problem hin und nannte insbesondere Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge, die die geltenden Beschränkungen missachten. Diese Verstöße gefährdeten zunehmend die Sicherheit der Fußgänger.
Die IWW forderte die lokalen Behörden und die Polizei auf, entschlossener zu handeln. Zu den Vorschlägen gehören eine Aufklärungskampagne sowie verschärfte Kontrollen, um die Verstöße einzudämmen. Zudem regte der Verband an, alle betroffenen Parteien an einen Tisch zu bringen, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.
Die Stadtverwaltung bestätigte unterdessen, dass sie derzeit die Verkehrsregeln überarbeite. Die neuen Bestimmungen sollen die Lieferzeiten mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten in Einklang bringen. Allerdings betonte die Stadt, dass sie selbst keine Kontrollaufgaben übernehmen werde – diese blieben weiterhin Sache der Polizei.
Ein Sprecher des Landkreises kündigte an, die Polizei werde ihre Streifen und Präsenz in der Fußgängerzone verstärken. Diese Maßnahmen könnten bereits in der kommenden Woche greifen. Die Stadt verwies zudem darauf, dass sie keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis in dieser Angelegenheit sehe.
Die Polizei wird ihr Engagement in dem Bereich ausweiten, um die Verstöße zu unterbinden. Die Stadt passt ihre Vorschriften an, um Lieferverkehr und Radfahrer besser zu steuern. Ziel dieser Schritte ist es, die Sicherheit für Fußgänger in der Wolfenbütteler Innenstadt zu erhöhen.






