19 March 2026, 12:13

Geführte Exkursion durch das Notaufnahmelager Gießen am 18. April – Geschichte hautnah erleben

Offenes Buch mit einer Deutschlandkarte und Text auf einer schwarzen Oberfläche.

Geführte Exkursion durch das Notaufnahmelager Gießen am 18. April – Geschichte hautnah erleben

Geführte Exkursion in der Lern- und Gedenkstätte Notaufnahmelager Gießen am 18. April

Am 18. April findet in der Lern- und Gedenkstätte Notaufnahmelager Gießen eine geführte Exkursion statt, organisiert vom Volkshochschulkreis Marburg-Biedenkopf (vhs). Die Veranstaltung dauert von 15:00 bis 17:00 Uhr und widmet sich der historischen Bedeutung des Ortes für die deutsch-deutschen Beziehungen.

Das Lager spielte eine zentrale Rolle bei der Bearbeitung von Notaufnahmeanträgen von Flüchtlingen und Ausreisewilligen aus der DDR. Auf Grundlage eines Bundesgesetzes von 1950 wurden Gießen und Berlin zu wichtigen Anlaufstellen für Menschen, die aus der ehemaligen DDR flohen. Zwar gibt es keine genauen Zahlen zu den Registrierungen, doch belegen Unterlagen die große Bedeutung des Lagers für die Unterbringung und Weitervermittlung der Ankömmlinge.

Die Exkursion umfasst eine Führung sowie die Möglichkeit, die Dauerausstellung eigenständig zu erkunden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich – entweder online unter www.vhs.ourwebsite oder durch Einreichung eines Formulars im vhs-Büro Marburg Land. Anmeldeschluss ist der 10. April, die Teilnahmegebühr beträgt 3,20 Euro. Die Anreise zum Veranstaltungsort muss selbst organisiert werden.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, mehr über Gießens besondere Rolle in der deutschen Nachkriegsgeschichte zu erfahren. Interessierte sollten sich bis zum Stichtag anmelden. Führung und Ausstellung vermitteln direkte Einblicke in den Lagerbetrieb während der Zeit des Kalten Krieges.

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