03 April 2026, 02:10

Girocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen

Alte deutsche Banknote mit einer Gebäudeabbildung in der Mitte, umgeben von Text.

Girocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen

Die Girocard bleibt 2024 Deutschlands beliebtestes bargeldloses Zahlungsmittel

Neue Zahlen bestätigen ihre Vorherrschaft an den Kassen: Im vergangenen Jahr wurden Milliarden von Transaktionen über das System abgewickelt. Die Girocard verzeichnet weiterhin Wachstum – gestützt durch eine flächendeckende Akzeptanz bei Händlern und das Vertrauen der Verbraucher.

Ursprünglich als ec-Karte mit Magnetstreifen für Bankomatauszahlungen eingeführt, entwickelte sich die Girocard im Laufe der Zeit zu einer vollwertigen Zahlungslösung. Heute umfasst die Marke sowohl Kartentransaktionen als auch das deutsche Geldautomaten-Netz. Betrieben wird das System von der EURO Kartensysteme GmbH, die die gemeinsamen Interessen der Bankenbranche koordiniert.

2023 nutzten Verbraucher die Girocard 7,9 Milliarden Mal – ein Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Transaktionsvolumen stieg auf 307 Milliarden Euro (plus 0,9 Prozent), während der durchschnittliche Kaufwert pro Transaktion bei 38,85 Euro lag.

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Besonders stark legte das kontaktlose Bezahlen zu: Bis Dezember 2023 entfielen 87 Prozent aller Girocard-Transaktionen auf diese Methode. Dieser Trend entspricht der europäischen Entwicklung, auch wenn spezifische Girocard-Daten außerhalb Deutschlands begrenzt sind. Gleichzeitig erreichte die Händlerakzeptanz einen Rekordstand: 1,208 Millionen Zahlungsterminals unterstützen das System mittlerweile. Aktuell sind 100 Millionen Girocards im Umlauf.

Die Position der Girocard als führendes bargeldloses Zahlungsmittel in Deutschland festigt sich durch die steigende Nutzung und das wachsende Händlernetz. Mit einer nahezu flächendeckenden Verbreitung kontaktloser Zahlungen und wachsenden Transaktionsvolumina bleibt das System ein zentraler Bestandteil des täglichen Handels. Sein Ausbau spiegelt sowohl die Verbraucherpräferenzen als auch die kontinuierlichen Investitionen der Bankenbranche wider.

Quelle