Grüne fordern konkrete Ukraine-Hilfe und kritisieren Merz' Iran-Deal-Lob
Malte KrauseGrüne fordern konkrete Ukraine-Hilfe und kritisieren Merz' Iran-Deal-Lob
Die Grünen haben auf mögliche neue G7-Hilfen für die Ukraine mit vorsichtigem Optimismus reagiert. Parteichefin Franziska Brantner betonte, sie werde an die Unterstützung erst glauben, wenn konkrete Ergebnisse sichtbar würden. Gleichzeitig kritisierte sie Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob des jüngsten diplomatischen Abkommens zwischen Donald Trump und dem Iran.
Brantner begrüßte jede Unterstützung, die dazu beitragen könne, den Krieg in der Ukraine zu beenden und die Sicherheit Europas zu stabilisieren. Sie forderte neue Militärhilfen, schärfere Sanktionen sowie direkte finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Haushalt.
Am Washingtoner Abkommen mit Teheran äußerte sie jedoch Zweifel. Brantner argumentierte, das iranische Regime habe seit Beginn des Krieges an Einfluss gewonnen. Zudem sei ein dauerhafter Waffenstillstand im Nahen Osten dringend erforderlich.
Die Grünen bleiben Befürworter einer verstärkten Hilfe für die Ukraine. Brantners Skepsis gegenüber dem Iran-Deal und ihre Forderungen nach härteren Maßnahmen spiegeln die zurückhaltende Haltung der Partei wider. Im Mittelpunkt stehe nach wie vor konkretes Handeln – nicht politische Absichtserklärungen.






