Grünes Licht für 20 Kilometer Radschnellweg zwischen Hanau und Frankfurt
Carolina SchleichGrünes Licht für 20 Kilometer Radschnellweg zwischen Hanau und Frankfurt
Die Pläne für eine neue 20 Kilometer lange Fahrradschnellstraße in der Rhein-Main-Region haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Die geplante Südmain-Radschnellweg (FRM8) soll Hanau und Frankfurt verbinden und dabei durch Offenbach am Main und Mühlheim am Main führen.
Die Machbarkeitsstudie für das Projekt ist nun abgeschlossen. Sie empfiehlt, die Strecke aufgrund unterschiedlicher Herausforderungen in Planung und Bau schrittweise umzusetzen. Die geplante Route würde am Deutschherrnufer in Frankfurt beginnen, der Südmain-Bahnstrecke folgen und durch Offenbach und Mühlheim bis zum Pedro-Jung-Park in Hanau führen.
Lokale Verantwortliche begrüßen die Studie als großen Erfolg. Rouven Kötter, Erster Stellvertretender Geschäftsführer des Verbands FrankfurtRheinMain, bezeichnete sie als wichtigen Meilenstein für die FRM8. Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil, zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt und nannte sie den ersten großen Schritt hin zur Hochgeschwindigkeitsradroute.
Regionale Vertreter betonten zudem die Vorteile der neuen Verbindung. Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach, hob hervor, dass die Strecke die großen Städte entlang des Mains verknüpft und so eine attraktive Alternative für Pendler und Freizeitradler bietet. Stefan Majer, Frankfurter Mobilitätsdezernent, unterstrich, dass die Schnellstraße eine direkte Verbindung zwischen Frankfurt und Offenbach abseits des Mainufers schaffen werde.
Die Unterstützung für das Projekt ist in der gesamten Region spürbar. Sabine Groß, Oberbürgermeisterin von Offenbach, steht hinter der Radschnellverbindung, die durch ihre Stadt führen soll. Daniel Tybussek, Bürgermeister von Mühlheim am Main, erklärte, die Studie lege den Grundstein für eine weitere Mobilitätsoption im Rhein-Main-Gebiet. Thomas Morlock, Stadtrat in Hanau, sieht in Radschnellwegen einen unverzichtbaren Baustein für die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft.
Die Machbarkeitsstudie skizziert einen klaren Fahrplan für den FRM8-Radschnellweg. Sie schlägt eine schrittweise Umsetzung vor, um die komplexen Planungs- und Bauherausforderungen zu bewältigen. Das Projekt soll die Verkehrsverbindungen zwischen den wichtigsten Städten der Region deutlich verbessern.
