GWW modernisiert 100 Wohnungen in Kostheim mit Wärmepumpen und Energieeffizienz-Rekord
Malte KrauseGWW modernisiert 100 Wohnungen in Kostheim mit Wärmepumpen und Energieeffizienz-Rekord
Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft (GWW) hat die dritte Phase ihres Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße im Stadtteil Kostheim abgeschlossen. Die Arbeiten umfassten die Modernisierung der Häuser mit den Nummern 40 bis 44 und beinhalteten umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Das Vorhaben ist Teil eines größeren Projekts, bei dem in vier Abschnitten insgesamt 100 Wohnungen auf den neuesten Stand gebracht werden.
In der aktuellen Phase wurden zwölf Wärmepumpen installiert, die künftig für die Beheizung der Gebäude sorgen. Dadurch lassen sich die jährlichen CO₂-Emissionen um 255 Tonnen reduzieren. Die Immobilien erfüllen nun den KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard und weisen damit eine deutlich verbesserte Energiebilanz auf.
Durch den Ausbau der Dachgeschosse entstanden sechs neue Wohneinheiten, sodass die Gesamtwohnfläche auf über 6.000 Quadratmeter anwuchs. Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet – unter anderem entstand ein neuer Spielplatz für die Bewohner:innen. Für die nächste Phase ist zudem der Bau eines Spielturms vorgesehen.
Dr. Patricia Becher, Dezernentin für Soziales in Wiesbaden, betonte die Bedeutung der Sanierungen für die klimaneutrale Ausrichtung der Stadt. Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, räumte ein, dass das Projekt mit Herausforderungen verbunden war, bestätigte aber die erreichten Fortschritte. Die Gesamtinvestitionen für die komplette Modernisierung belaufen sich auf über 20 Millionen Euro.
Die ersten vier Phasen umfassen 100 sanierte Wohnungen mit deutlich besserer Energieeffizienz. Die Maßnahmen senken nicht nur die Emissionen, sondern schaffen auch zusätzlichen Wohnraum. Weitere Verbesserungen sind bereits in Planung – das Projekt geht voran.






