Halle 4 wird während der WM zum skurrilen Wettbüro mit Döner und Gebeten
Liesbeth KuhlHalle 4 wird während der WM zum skurrilen Wettbüro mit Döner und Gebeten
Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebendiges Wettzentrum verwandelt. Kollegen setzen ungewöhnliche Einsätze – von einem Döner über einen vollen Tank Sprit bis hin zu vier Sommerreifen. Bei jedem Spiel werden mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen, was für rege Beteiligung sorgt.
Der Autor selbst hat für das Spiel Kroatien gegen Ghana 37 Wetten mit Kollegen laufen. Beim Spiel Deutschlands gegen Curaçao waren es erneut 37 Einsätze. Zudem zahlte er seiner Tochter Hatice 15 Euro, damit sie für einen Sieg der deutschen Mannschaft betet – das Spiel endete mit einem 7:1.
Trotz seines Engagements hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine „Leistungen“ bisher nicht gewürdigt. Der Autor ist überzeugt, dass Gebete das Ergebnis beeinflussen können, auch wenn nicht jeder Wunsch in Erfüllung geht. Mit so vielen laufenden Wetten nimmt sich in Halle 4 niemand während des Turniers frei.
Die Weltmeisterschaft hat in Halle 4 für regen Wettbetrieb gesorgt. Ungewöhnliche Wetten und persönliche Rituale steigern die Spannung. Die Wetten und Gebete des Autors haben bisher gemischte Ergebnisse gebracht – doch die Begeisterung bleibt ungebrochen.
