25 June 2026, 10:07

Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturknotenpunkt mit neuer Förderung

Stadt und Partner streben gemeinsam nach weiterer Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung

Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturknotenpunkt mit neuer Förderung

Die Stadt Halle (Saale) intensiviert ihre Partnerschaften, um das ehemalige Thalia-Theater neu zu beleben. Das Haus, das Teil eines einzigartigen Kulturviertels ist, erhält Unterstützung für dringend benötigte Sanierungsmaßnahmen und Brandschutzvorkehrungen. Es bleibt damit ein zentraler Ort für die freie Kunstszene und die Jugendarbeit.

Die Umgestaltung des ehemaligen Thalia-Theaters wird durch das Bundesprogramm „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Die Stadt beabsichtigt, in der zweiten Phase dieser Initiative Fördermittel von bis zu 600.000 Euro zu beantragen.

Bürgermeister Dr. Alexander Vogt betonte die Bedeutung des Ortes als Experimentierfeld für junge Menschen, um ihre Ideen zu entwickeln. Ab September 2026 soll ein Pilotprojekt starten, das ihnen ermöglicht, den Raum kreativ mitzugestalten.

Das Kollektiv TOOH wird das Theater jeweils sechs Monate im Jahr für verschiedene künstlerische Sparten nutzen; die Zusammenarbeit ist bis 2028 angelegt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Judith Marquardt hob hervor, dass der Standort bereits zu einem lebendigen Kulturknotenpunkt für Halle geworden sei. Die Stadt strebt an, dieses Potenzial weiter auszubauen und die Verbindungen zu TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der unabhängigen Kunstszene zu vertiefen.

Die gestärkte Kooperation ermöglicht notwendige Verbesserungen und sichert die weitere Nutzung des Hauses für kulturelle Projekte und die Arbeit mit Jugendlichen. Das ehemalige Thalia-Theater bleibt damit ein tragender Pfeiler der Halleschen Freien Szene – mit besserer Ausstattung und engeren Partnerschaften.

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