Hanau bekommt ein Hightech-Rechenzentrum auf ehemaligem US-Gelände
Großes neues Rechenzentrum: Spatenstich am Montag in Hanau
Am Montag um 12 Uhr fällt in Hanau der offizielle Startschuss für den Bau eines großen Rechenzentrums. Das Projekt verwandelt eine ehemalige US-Militärkaserne in einen zentralen Standort für digitale Infrastruktur. Der französische Konzern Data4 treibt die Investition voran – es handelt sich um die erste Großanlage des Unternehmens in Deutschland.
Bei der Zeremonie am Montag wird der Bau des Standorts in Hanau feierlich eingeleitet. Nach Fertigstellung soll das Rechenzentrum als strategischer Knotenpunkt für die Steuerung des deutschen Datenverkehrs dienen. Die Nähe zu Frankfurt, einem der wichtigsten Technologie-Hubs Europas, festigt die Rolle der Region in der Datenverarbeitung.
Data4, der Investor hinter dem Vorhaben, betreibt bereits zehn Rechenzentren in sechs europäischen Ländern. Bisher ist das Unternehmen außerhalb Europas nicht aktiv – das Projekt in Hanau markiert somit den Einstieg in den deutschen Markt. Die alte Kaserne erhält durch die Umnutzung eine neue wirtschaftliche Perspektive.
Neben digitalen Dienstleistungen leistet das Zentrum auch einen Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit: Die Abwärme der Anlagen wird in das Fernwärmenetz von Hanau eingespeist. Damit sollen Energieverluste reduziert und gleichzeitig nahegelegene Haushalte mit Wärme versorgt werden.
Der Spatenstich leitet ein Projekt ein, das sowohl die digitale als auch die grüne Infrastruktur stärkt. Während Anwohner von der Wärmeinitiative profitieren, festigt das Rechenzentrum Deutschlands Position in den europäischen Datennetzen. Nach der offiziellen Eröffnung am Montag sollen die Bauarbeiten zügig voranschreiten.






