01 April 2026, 00:11

Hessen fördert Erinnerungskultur: 150.000 Euro für den Bund der Vertriebenen

Mahnmal in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotos und Plakaten, die vor einem Zaun auf dem Boden liegen.

Hessen fördert Erinnerungskultur: 150.000 Euro für den Bund der Vertriebenen

Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel wurden offiziell von Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden überreicht. Das Geld soll die Arbeit der Organisation bei der Bewahrung der Erinnerungen an deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler unterstützen.

Der Landesverband Hessen des BdV vertritt Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht, Vertreibung und einen Neuanfang erlebten. Zu seinen Aktivitäten gehören die Organisation von Begegnungen, die Pflege kultureller Traditionen sowie der Austausch unter den Mitgliedern. Ein Teil der neuen Förderung fließt zudem in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle des Bundes der Vertriebenen in Hessen.

Die Zuwendung wurde nicht nur als finanzielle Hilfe angekündigt. Minister Poseck bezeichnete sie als klares Bekenntnis zur fortlaufenden Arbeit des BdV. Ziel der Mittel ist es, die Strukturen der Organisation zu stärken und ihre langfristige Zukunft zu sichern.

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Der BdV stützt sich seit Langem auf die Unterstützung des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimat. Mit diesem jüngsten Beitrag unterstreicht die Landesregierung ihr Engagement für die Erinnerungskultur – nicht nur in Worten, sondern durch konkrete finanzielle Förderung.

Die 150.000 Euro ermöglichen es dem BdV, seine bildungs- und kulturpolitischen Projekte fortzuführen. Zudem sichern sie den Betrieb der Landesgeschäftsstelle und sorgen dafür, dass die Geschichten von Flucht und Neuanfang im öffentlichen Gedächtnis bleiben. Die Förderung spiegelt Hessens Verpflichtung wider, dieses Kapitel der Geschichte für kommende Generationen zu bewahren.

Quelle