Hessen schlägt zurück: Über 10.000 Raser an einem Tag erwischt
Hessenweite Großrazzia gegen Raserei: Über 10.000 Verstöße an einem Tag
Die Polizei in Hessen hat an einem einzigen Tag eine groß angelegte Kontrollaktion gegen Rasertum durchgeführt. Dabei wurden mehr als 10.000 Verstöße registriert, nachdem Beamte über 350.000 Fahrzeuge überprüft hatten. An der Aktion waren hunderte Kontrollposten und Einsatzkräfte im gesamten Bundesland beteiligt.
Im Rahmen der Kampagne richteten 570 Polizisten und kommunale Mitarbeiter 230 Kontrollstellen ein. Trotz vorheriger Warnungen wurden fast 10.000 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt – das entspricht etwa 2,9 Prozent der insgesamt 352.004 überprüften Fahrzeuge.
Einer der schwerwiegendsten Fälle ereignete sich in Wiesbaden, wo ein Fahrer in einer 30er-Zone nahe einer Schule mit 70 km/h gemessen wurde. Der Mann stand zudem unter dem Verdacht, unter Drogeneinfluss zu stehen. Sein Fahrzeug trug gestohlene Kennzeichen, was weitere Ermittlungen nach sich zog.
Insgesamt mussten 103 Autofahrer sofort mit einem Fahrverbot rechnen. In 39 Fällen waren die Verstöße so gravierend, dass strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Zudem führte die Polizei bei 44 Fahrern Bluttests durch, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen.
Die Kontrollen führten zu tausenden Bußgeldern und Dutzenden Strafverfahren. Viele Autofahrer hatten die vorherigen Ankündigungen der Aktion ignoriert, was zu der hohen Zahl an Verstößen beitrug. Die Behörden haben bisher noch nicht mitgeteilt, ob weitere Kontrollmaßnahmen folgen werden.






