Hessen startet KOMPASS Resilienz für bessere Krisenvorsorge in Kommunen
Malte KrauseHessen startet KOMPASS Resilienz für bessere Krisenvorsorge in Kommunen
Hessen startet landesweite Initiative zur Stärkung der Krisenvorsorge
Mit dem neuen Programm KOMPASS Resilienz will Hessen Kommunen, Städte und Landkreise dabei unterstützen, ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Krisen zu verbessern. Bereits über zehn Gemeinden haben Interesse signalisiert – einige haben sogar schon vor dem offiziellen Start Resilienzbeauftragte ernannt.
Das Programm konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder: die Aufrechterhaltung kommunaler Dienstleistungen in Krisenzeiten, den Ausbau des Zivilschutzes, die Steigerung der Eigenvorsorge der Bevölkerung in Notlagen sowie den Schutz kritischer Infrastrukturen. Zur Teilnahme müssen die Kommunen einen Resilienzbeauftragten benennen und werden aufgefordert, einen eigenen Ausschuss oder ein Gremium einzurichten.
KOMPASS Resilienz stellt praktische Hilfsmittel bereit, darunter Checklisten, Referenzszenarien und Vernetzungsmöglichkeiten. Gemeinden, die ihre Resilienz aktiv stärken, können ein Resilienz-Zertifikat erwerben, das mit einem besonderen Siegel gekennzeichnet wird. Die Landesregierung fördert zudem Projekte wie die Modernisierung von Warnsystemen – zusätzliche Mittel stehen über Bundesprogramme zur Verfügung.
Interessierte Kommunen können sich unter [email protected] bewerben. Die Initiative knüpft an bestehende Krisenmanagement-Strukturen an und führt gleichzeitig neue Maßnahmen ein, um künftige Herausforderungen besser zu meistern.
Erste Kommunen haben bereits vor dem Start des Programms Vorreiterrollen übernommen. Erfolgreiche Bewerber erhalten offizielle Anerkennung und Zugang zu finanziellen Fördermitteln. Ziel ist es, ein widerstandsfähigeres Hessen zu schaffen, das auf lokaler Ebene besser auf Krisen vorbereitet ist.






