Hessen stockt Bildungshaushalt 2026 auf: Mehr Lehrer, bessere Gehälter und Ganztagsbetreuung
Liesbeth KuhlHessen stockt Bildungshaushalt 2026 auf: Mehr Lehrer, bessere Gehälter und Ganztagsbetreuung
Hessen hat seinen Bildungshaushalt für 2026 vorgestellt und stockt die Mittel für Schulen im gesamten Bundesland auf. Der Plan sieht mehr Lehrkräfte, höhere Gehälter und einen Ausbau der Ganztagsbetreuung vor – eine Reaktion auf die weiter steigenden Schülerzahlen. Laut Behörden sollen die Maßnahmen die Lernchancen für Kinder und Jugendliche verbessern.
Der neue Haushalt setzt gezielt Schwerpunkte in der Bildungspolitik. In den vergangenen zehn Jahren hat Hessen 11.000 Lehrstellen geschaffen, davon allein 2.100 im Jahr 2021. Die diesjährigen Mittel ermöglichen 350 zusätzliche Stellen in der Ganztagsbetreuung, was Familien mit längeren Schulzeiten entlasten soll.
Auch für Lehrkräfte gibt es finanzielle Verbesserungen: Grundschullehrkräfte steigen in die höhere Besoldungsstufe A13 auf, während flächendeckende Gehaltserhöhungen für alle gelten. Die Änderungen sollen helfen, Fachkräfte in einem umkämpften Arbeitsmarkt zu gewinnen und zu halten.
Die Klassengrößen bleiben begrenzt, insbesondere an integrierten Gesamtschulen, wo die Obergrenze bei 25 Schülerinnen und Schülern liegt. Aktuelle Zahlen zeigen, dass nur etwa 1,6 Prozent der Lehrstellen unbesetzt sind – ein Zeichen für eine stabile Personaldecke. Der Haushalt unterstreicht Hessens Engagement für eine zugängliche Bildung für alle Kinder.
Der Bildungsetat 2026 baut auf jahrelangen Investitionen in Hessens Schulen auf. Mit mehr Lehrkräften, besseren Gehältern und ausgebauter Betreuung bereitet sich das Land auf die wachsende Nachfrage vor. Die Maßnahmen sichern die Unterstützung für Schülerinnen und Schüler und sorgen gleichzeitig für stabile Personalsituationen in den Klassenzimmern.






