Hessens Händler hoffen auf Faschings-Boom trotz gedämpfter Umsatzprognose
Malte KrauseHandel erwartet 100 Millionen Euro Umsatz durch Feiertage - Hessens Händler hoffen auf Faschings-Boom trotz gedämpfter Umsatzprognose
Einzelhändler in Hessen bereiten sich auf eine geschäftige Faschings-Saison vor – doch die Stimmung ist gedämpft
Mit Valentinstag und Fasching 2025 vor der Tür rüsten sich die Einzelhändler in Hessen für eine umsatzstarke Phase. Trotz wirtschaftlicher Sorgen könnten die beiden Anlässe zusammen etwa 100 Millionen Euro Umsatz einbringen. Doch der Handelsverband Hessen warnt: Die Ausgaben könnten hinter den Vorjahreswerten zurückbleiben.
Der Verband, der 7.200 Unternehmen mit rund 200.000 Beschäftigten vertritt, prognostiziert einen Rückgang der Einnahmen um acht Prozent im Vergleich zu 2023. Verbraucher geben ihr Geld vorsichtiger aus – was sich spürbar auf die Umsätze auswirkt.
Trotzdem bleibt der Valentinstag ein wichtiger Shopping-Anlass: Jeder fünfte Kunde plant, Geschenke zu kaufen. Besonders gefragt sind Blumen, Pralinen, Schmuck, Kosmetik und Dekorationsartikel. Dabei beschenken nicht nur Paare einander – viele kaufen auch für Freunde und Familie.
Auch der Fasching beflügelt die Nachfrage nach Kostümen, Bastelbedarf, Schminke und Süßigkeiten. Die Händler hoffen, dass die Faschings-Saison einen Teil des erwarteten Umsatzrückgangs ausgleichen wird.
Zwar rechnen Hessens Einzelhändler mit kombinierten Einnahmen von 100 Millionen Euro durch Valentinstag und Fasching 2025, doch die Aussichten sind weniger rosig als im Vorjahr. Der prognostizierte Rückgang um acht Prozent spiegelt die anhaltende Zurückhaltung der Verbraucher wider. Die Branche setzt nun auf die saisonale Nachfrage, um die Bilanz zu stützen.
Nationaler Fasching-Boom treibt den Einzelhandelsumsatz um €449M im Fasching 2024/25
Der Fasching 2024/25 hat bundesweit einen Rekordumsatz von €2,1 Milliarden erzielt, wovon €449 Millionen auf Kostüm- und Süßwarenverkäufe entfielen. Dieser nationale Einzelhandelsanstieg stimmt die hessischen Händler hoffnungsfroh, dass die saisonale Nachfrage den Valentins-Day-Zögern ausgleichen könnte. Die Daten zeigen die Robustheit der Branche, obwohl lokale Prognosen einen Rückgang von 8% bei den kombinierten Verkäufen vorhersagen.