Hifi-Profis kämpft um Überleben – doch Umstrukturierung gibt Hoffnung
Carolina SchleichHifi-Profis kämpft um Überleben – doch Umstrukturierung gibt Hoffnung
Hifi-Profis steckt in finanziellen Schwierigkeiten, steuert aber mit umfassenden Veränderungen gegen
Der HiFi-Spezialist Hifi-Profis hat mit wirtschaftlichen Turbulenzen zu kämpfen, durchläuft derzeit jedoch tiefgreifende Umstrukturierungen. Nach Branchenverwerfungen, Lieferkettenproblemen und der Rückzahlungslast von COVID-19-Krediten beantragte das Unternehmen im Dezember 2022 ein Schutzschirmverfahren. Im Rahmen der Restrukturierung soll Marc Horne zwei Standorte übernehmen.
Ende 2022 stellte Hifi-Profis den Antrag auf Eröffnung des Schutzschirmverfahrens – eine Reaktion auf finanzielle Belastungen durch Marktveränderungen, unterbrochene Lieferketten und die Tilgung von Corona-Hilfskrediten. Trotz dieser Herausforderungen genieße die Marke in der Branche weiterhin einen exzellenten Ruf, so Marc Horne.
Der Standort in Mainz hat bereits geschlossen. Die Filialen in Wiesbaden und Stuttgart werden jedoch unter Hornes Führung weiterbetrieben – alle 31 Mitarbeiter an diesen beiden Standorten behalten ihre Arbeitsplätze.
Für die Frankfurter Filiale laufen die Verhandlungen vielversprechend. Das Restrukturierungsteam erwartet, noch bis Monatsende eine Einigung mit potenziellen Investoren zu erzielen. Jan Roth von der Kanzlei Lintilia Law zeigte sich überzeugt von Hornes Vision für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.
Im Zuge der Umstrukturierung übernimmt Marc Horne die Führung der Standorte in Wiesbaden und Stuttgart. Sollten die aktuellen Gespräche erfolgreich verlaufen, könnte bald auch die Frankfurter Filiale folgen. Ziel des Unternehmens ist es, die Geschäfte zu stabilisieren, Arbeitsplätze zu sichern und die Marktposition zu halten.






